![]() Kanutour im Norden Lapplands Europas letzte Wildnis download als (PDF) Mit Christine & Gerhard 16. – 24. Juli 2010 zu den Kurzinfos... Endlos weite Wälder in denen Braunbären, Karibus, Elche, Wölfe ihre Heimat haben und Biber im kristallklaren Wasser ihre Behausungen bauen. Wir sitzen am knisternden Lagerfeuer in menschenleerer Wildnis und die Magie der Mitternachtssonne lässt uns in ehrfürchtiges Schweigen versinken. Ich hatte das große Glück im August 2009 eine 4 wöchige Reise nach Skandinavien zu unternehmen. Die Vielfältigkeit und Schönheit dieser Länder hat mich sehr beeindruckt. Am tiefsten berührt und bewegt hat mich jedoch Lappland, das Land der Samen (der Ureinwohner Lapplands) und der riesigen Karibu Herden. Die endlos erscheinende steppenähnliche Taiga mit ihrer Intensität im Spiel der Farben, unzählige kristallklare Flüsse und Seen, Insellandschaften von unglaublicher Schönheit, die Urkraft der Natur in all ihren Facetten und dazwischen, die manchmal zwergenhaft anmutenden Häuschen der Menschen, welche hier noch in Harmonie mit der Natur leben. Der Zauber des Nordens hat mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Die erste Wildwasser Kanutour in meinem Leben war für mich ein atemberaubendes und sehr emotionales Erlebnis. Wasser war bis zu diesem Zeitpunkt für mich immer mit großem Respekt und sogar Angst verbunden. Dank meinem fantastischen Wildnisführer habe ich gelernt meine Ängste zu überwinden, mich dem Fluss des Wassers anzuvertrauen und in der Einsamkeit der Wildnis die in mir schlummernde Sehnsucht nach innerem Frieden und Freiheit zu finden. Der fantastische Wildnisführer heißt Gerhard und ist jetzt mein geliebter Mann. Er wird auch Sie bei diesem Wildnisabenteuer sicher und entspannt führen. Ich freue mich als Begleitperson dabei sein zu dürfen. Geographie und Geschichte Hoch im Norden Lapplands, knappe 300 km vom Nordkap entfernt, fließt einer der schönsten Wildnisflüsse Skandinaviens und wohl einer der wirklich letzten Europas. Der Ivalojoki entspringt im Nordwesten Finnlands und fließt von Südwesten nach Nordosten und mündet nach ca. 180 Km in den Inarisee. Anfangs fließt der Fluss durch eine Moorlandschaft, später durch eine einsame fast unbewohnte Mittelgebirgslandschaft mit aufgelassenen Goldgräbersiedlungen und herrlichen Plätzen zum wild campen. Das Flair des Goldrausches der in den 1870er Jahren am Ivalojoki und am benachbarten Lemmenjoki ausbrach, ist hier sehr deutlich zu spüren. Noch heute wird dort nach Gold geschürft. Es gibt zu Zeit etwa 60 bis 70 Goldschürfer die Claims besitzen, in denen sie nach Gold suchen. Da nur ungefähr vier bis sechs Monate je nach Witterung gearbeitet werden kann, müssen die Goldschürfer sich beeilen, um genug Geld zu verdienen, um den extrem langen Winter zu überstehen. Der Winter dauert meist von Oktober oder November bis etwa Ende April oder sogar bis weit in den Mai hinein. Die hohe Schwingung des Goldes ist sicher mit ein Grund für die intensive Kraft, Ruhe und Harmonie, welche diese Gegend um den Ivalojoki ausstrahlt. Diese Urkraft, die Verbundenheit mit der Natur, der Friede zu uns selbst, die Harmonie und Freiheit lässt uns die Sehnsucht nach diesem Land nie verlieren. Tourenverlauf Die Anreise erfolgt am Freitag 16. Juli 2010 mit dem Flugzeug von Salzburg oder München nach Ivalo. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit mit dem eigenen Auto anzureisen, es ist eine sehr weite Strecke, aber wenn man es als eine längere Urlaubsreise plant ist es auf jeden Fall sehr lohnenswert. Mit einem Taxi fahren wir ca. 15 Minuten zu unserem kleinen netten Campingplatz mit gemütlichen Hütten zum Übernachten. Am Samstag werden wir uns in der nahe gelegenen Stadt Ivalo das notwendige Essen besorgen und was wir sonst noch so für die Zeit am Fluss brauchen. Wir haben am Samstag genügend Zeit, um uns gut vorzubereiten und alles in wasserdichte Taschen zu verpacken. Am Sonntag werden wir von einem Taxi zur Einstiegsstelle nach Ivalo Matti gebracht. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden und führt uns erstmals immer tiefer in die unendliche Weite der nordischen Taiga, in der wir nur noch Rentieren begegnen. Wir beladen unsere Boote und paddeln solange wie es uns gefällt. Wir suchen uns einen geeigneten Platz zum Übernachten, schlagen unsere Zelte auf, entzünden ein gemütliches Lagerfeuer, auf dem wir uns eine köstliche Mahlzeit zubereiten und lassen diesen ersten Tag unter der Mitternachtssonne Lapplands ausklingen. Zwei- oder dreimal haben wir auch die Möglichkeit in einer Hütte zu übernachten, sie sind für jeden frei zugänglich und wenn Platz ist können wir es uns drinnen bequem machen. Die nächsten Tage am Fluss werden alle ähnlich sein. Am Morgen gemütlich frühstücken, die Boote bepacken und ab geht’s in die Fluten um zu paddeln. Wir haben genügend Zeit eingeplant, um ausreichend Pausen zu machen, dazwischen sich mal zu sonnen, schwimmen, fischen oder einen Streifzug durch die Wälder zu machen. Mit genügend Zeit zur Verfügung können wir auch mal ein Regenwetter einfach aussitzen. Natürlich gibt es auch Moskitos, aber mit geeigneten Mitteln und dichter Kleidung können uns diese Viecherl den Spaß nicht verderben. Der Ivalojoki eignet sich auch für Paddler ohne große Wildnis und Wildwassererfahrung. Für welche die noch nie gepaddelt sind, gibt es vorher einen 3tägigen Kanulehrgang. Am Freitag 23. Juli kommen wir wieder bei unserem Campingplatz an, die Ausstiegsstelle befindet sich direkt gegenüber, das ist wunderbar praktisch. Wir nehmen eine heiße Dusche, trocknen unsere Sachen und packen wieder alles zusammen. Glücklich und zufrieden werden wir bei einem gemütlichen Abendessen die faszinierenden Eindrücke unseres Wildnisabenteuers noch einmal Revue passieren lassen. Am Samstag 24. Juli 2010 werden wir wieder zum Flughafen gefahren, um unsere Reise nach Hause anzutreten. Folgen sie dem Ruf der Wildnis und erleben Sie gemeinsam mit uns ein faszinierendes Abenteuer unter der Mitternachtssonne Lapplands. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Reise mit Ihnen Christine & Gerhard ![]()
Herzlich Wilkommen Christine Lindenthaler
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